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Die Serie: "einen vogel zu haben ist besser als nichts zu haben" entsteht seit Mai 1997. Die Serie war ursprünlich auf 100 identische Bilder hin konzipiert. Bis Ende 2007 wurden es 1024 dann doch recht unterschiedliche.
Es gab immer wieder Serien innerhalb der Serie: so wie die fast vor schwarzem Hintergrund verschwindende "schwarze Reihe" oder die vor einem meist rosa- bis magentafarbenem Grund sich bewegende und mit gemalten Attributen versehene rosa Serie. Nicht zu vergessen die "Wappentiere", die vor sämtlichen Flaggen der auf dem Erdball versammelten Staaten posieren.: Rotkehlchen statt Bundesadler! Und immer wieder Einzelbilder, hingeschludert oder fein gespinselt, immer mit demselben Motiv, einem Zeitungsfoto des Vogels des Jahres 1991. So langsam auf das eintausendste Bild zusteuernd, greift die neueste Reihe beliebte Motive aus dem bisherigen Geschehen wieder auf und bringt sie auf's große Format. Du sollst dir kein Bildnis machen. Wenn man sich aber 900 Bildnisse von etwas macht?
Die Verwendung eines Motivs mit einem solchen Grad an Niedlichkeit ging von Anfang an einher mit der Fragestellung, was man malen könne, was auch beim Machen einem selbst genügend Widerstand und Raum für Zweifel böte, kurz: Darf man Vögel malen? Kann man Vögel glaubwürdig malen?
Darf man Vögel glaubwürdig malen? Was passiert, wenn man dies über einen längeren Zeitraum hin tut? Wie funktionieren Bilder? Wie funktioniert eine solche Serie? Kann man sie spannend halten? Haben Franz von Assisi und Sisyphos etwas gemeinsam? Kann man sich einen glücklichen Vogel vorstellen?
Im Jahr 2007 wurden 10 Jahre Vogelmalerei gefeiert. Mehrere Veranstaltungen und Aktionen haben dies ausgiebig begleitet. Auf diesem blog wurden sie benannt und angekündigt.
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Wenn du einen Fehler gemacht hast, dann wiederhole ihn einfach - nur ein wenig langsamer. Thelonius Sphere Monk.
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VÖGEL RAUS AUS UNSERER STADT!
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